3pm at a Kebab shop in Malta -Summer 2018

 

 

Aus langeweile hatte ich vor, Jobs an exotischeren Orten als Malta oder Portugal zu finden. Ich wollte Europa  generell verlassen. Ich hatte lust auf mehr. Ich wollte mehr sehen, mehr Leute treffen und vor allem Meer. In Malta, im Steuerparadies der europäischen Union, arbeitete ich für Glücksspiel Firmen. Den Kundenkontakt von 0 auf gelernt fühlte ich mich wie der „Wolf of Wallstreet“. Mit nichts als meinem meinem verschrammten Iphone6 und einer Flasche Wasser saß ich wie immer im gleichen Kebab Shop an der Promenade von Gzira.

Das Iphone quer auf den Tisch gelegt und ich war mit 2 Händen am tippen. Der Bildschrim verschmiert von dem vegetarischen Kebabteller den ich mir jeden Tag um ca die gleiche Zeit geholt habe. Immer nach 3pm, da die meißten schon Mittagspause hatten, was bedeutet  alle sind wieder in Ihren Büros, und ich hatte einen sonnigen Platz ohne nervig laute Gespräche.

Ich konnte Calls tätigen, Emails schreiben, und mich, dank des kostenlosen Wlans der italiänischen Gelaeria,die direkt neben an war für 1h ins Zeug legen,um so günstig wie möglich von dieser Insel, auf eine noch bessere zu kommen.

Die Sache mit dem Internet ist, es ist schweineteuer. Wen  du also ein streamender & permanent online seiender Millenial bist, dann nutzt du die Lage aus.

Das Autos 50cm von mir entfernt vorbeifuhren und ich nur durch eine Plexiglasscheibe von der Straße getrennt war, war mir egal. Ich hatte eine atemberaubende Aussicht auf Valetta, Manouel Island und auf die Promendade von Gzira. Keine Wolke am Himmel zu sehen, eine leichte briese bringt die Palmen der Fußgängerzone zum schwanken. Plötzlich klingelt es. Eine unbekannte Nummer mit der Vorwahl aus Fiji. „Das muss er sein!“, dachte ich mir, atmete tief durch, und antwortete ganz professionell mit einem „Yeah, hello?“. Ich wartete auf diesen Anruf seit mehreren Wochen,also wusste ich wer auf der anderen Seite ist. Der Client, der mich nach Fiji bringen sollte.

Zu diesem Zeitpunkkt wusste ich nicht, dass mich dieser Anruf, nahe zu gratis auf die andere Seite des Planeten bringt, was mir die beste Zeit meines Lebens ermöglichte.

 

Der folgende Text, in English/Deutsch war meine Interpretation von

„Aus einer schlechten Business Situation heil, mit nichts rauskommen“

 

Dear Mr. Mosley,

 

we message you because of your inquiry regarding your lost luggage.

First of all we apologize for all the things that affected you.

Our highest priority, is and was always the satisfaction of our customer. You may have a concern about that and our way of handeling such cases, but we give truly our best to give our customers the satisfaction they expect.

Our airline handles 300.000 luggage and packages every single day. Our quote of losing stuff is under 0.5% but it always can happen, like in your case.

We cannot refund you, the expenses you made on this day, but you will get a discount on your next flight.

We also would like to remind you on the fact that these cases are written down in our General Terms (link)which you have agreed.

We also would like to inform you that your luggage is on the way to the adress you gave us, which is ofcourse free of charge.

We wish you all the best for the future.

Kind regards,

 

your Flywell Airways Team

 

————————————German—————

 

Sehr geehrter Herr Gyllenhaal,

wir melden uns bezüglich Ihrer Nachricht und gehen Ihren Anliegen hiermit nach.

Wir verstehen ihren Ärger voll und ganz und eine aufrichtige Entschuldigung soll diese Nachricht darstellen .Es ist verständlich, das Ihnen Zeit verloren gegangen ist und wir die leider nicht ersetzen können.Der von Ihnen genannte Mitarbeiter wurde bereits zur Verantwortung gezogen und ist auf jeden Fall unakzeptabel.

Wir haben ihre Fall von unseren Experten überprüfen lassen und wir geben Ihnen recht, das zuständige Personal hätte informiert werden sollen.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Mit Freundlichen Grüßen

Ihr Flywell-Team

 

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3am thoughts

Nunja, mein Leben läuft im großen ganzen eigentlich gut. Ich bin leider nie völlig glücklich.
Was ich mache, sollte mich glücklich machen, tut es aber nicht. Warum? Weil ich selbst so unzufrieden mit mir bin. Ich hasse mich oft selber und bin sehr oft böse und wütend. Ich bin es auf mich selbst, übertrage das aber auf mein Umfeld. Ich laufe von meinen Problemen weg, was kurzfristig gut tut. Ich bin nicht fähig meine Zukunft zu planen. Ich lebe von Tag zu Tag.
Ich bin in einem Krieg mit mir selbst, meistens mit meinem Ego. Ich liebe mein Ego, Ich liebe mich, mehr als alles andere. Andere sind mir scheiß egal. Ich wünschte es währe nicht so. Ich wünschte jemand würde mir mehr bedeuten als ich mir selbst. Das hier ist Selbstreflektion , aber im nachhinein ist man immer schlauer. Ich weiß, so wie ich mein Leben versuche zu leben, werde ich nicht weit kommen. Oder doch? Kommt ganz auf meine mentale Verfassung an. Mein Wesen wird oft Kategorisiert und ich bin mit Klichees behaftet.Jeder urteilt über mich, was ich keinem Übel nehmen kann, da ich mich vor Leuten anders gebe als ich wirklich bin. Ich habe so viele Gefühle, kann Sie aber nicht zeigen. Ich wünschte ich könnte, kann es aber nicht.

Ich bin schlecht darin Dinge durchzuziehen. Ich gebe viel zu schnell auf. Ich weiß es doch trotzdem bin ich zu blöd meine Fehler zu korrigieren. Ich verstehe mich selbst nicht und weiß nicht wer ich bin. getrieben von „Society Goals“ , Fame und Geld. Ich brauche es nicht. Aber ich will es, da ich es nicht habe. All die dinge die ich geschafft habe sind mir egal. Es fühlt sich so Gleichgültig an. Nichts hat einen Wert.

Der Traum von FIJI

written but never published 24.SEP.2018

Montag Abend und die  Routine des Lebens hat wieder mal voll eingeschlagen. Ich sitze am ende des Massivholz Esstisches meiner Familie. Hochgelegte Füße auf einen anderen Stuhl, der wie angegossen auf der linken Seite steht. Ich überlege und grüble wie es wieder so weit kommen konnte, dass ich wieder in dieses mega langweilige Schema reinfallen konnte. Im Endeffekt warte ich seit ein paar Wochen auf etwas. Ich weiß nur nicht was. Irgendetwas muss passieren. Einfach etwas, nur um aus diesem Altagstrott auszubrechen.

Zurückgekommen aus dem Ausland, weg von meiner Insel, wo ich alles hatte, wo ich aber genau aus dem Grund wieder weg bin. Eben weil ich alles hatte. Ich wollte nie alles. Es hat sich nur alles so ergeben. Es war ein Abenteuer als ich geflüchtet und mich auf die Suche gemacht habe und am Ende war es wie mein Jugendzimmer, nur irgendwo anders. Diese verdammte Routine. Immer wieder bin ich in Sie hineingefallen. Die Geselltschaftlichen pflichten haben logischerweise dazu beigetragen, was mir aber stets bewusst war. Ich wollte mit Maß und Ziel ausbrechen. So habe ich es jedenfall meiner Famile & Freunden klar gemacht. Ein Rebell und Wiedersacher war ich in gewisser hinsicht immer schon. Mir war aber steht wichtig was andere über mich denken. Ein Aufgedrehtes Kerlchen halt.

Jedenfalls als ich beschloss mich auf die Suche nach einem Abenteuer zu machen, wollte ich mir eine Kindheitstraum erfüllten, der mir Quasi in die Wiege von meiner Mutter gelegt wurde.

Ich hatte schon in der Grundschule Längere Haare, Sie machten jedoch nie solch einen Eindruck, da ganz leicht die Locken meiner Mum durchkamen. Dunkelbaun doch in der Sonne schimmernd und an den Spitzen sich leicht einkringelnd, mit einer Holzpailettenkette die ich eing um meinen Hals trug, braun gebrannt von der Sonne, die aber anscheinend immer nur ich abbekommen habe,mit einem breiten,glücklichen und ehrlichen Grinsen, stand ich da, in der Mitte meines Klassenfotos. Könnte auch mit Photoshop reinkopiert worden sein, da ich wie eben beschrieben, nicht der Typischen Beschreibung entschrochen habe.

Jedenfalls zu dieser Zeit, als ich so ungefähr zehn Jahre alt war, und Mädchen überhaupt noch keine Bedeutung hatten, welche in Zukunft eine große Rolle spielen sollten, dort habe ich beschlossen Surfer zu werden. Ich wollte auf Wellen reiten, am Strand Kokosnüsse trinken, am Lagerfeuer Fisch grillen und um irgend etwas in der Tasche zu haben, Unterricht geben, da ich damals schon so selbst überzeugt von mir war das ich es anderen Beibringen konnte, wobei ich noch keine Ahnung was mich zu erwarten hatte.

 

Mich hat nicht mehr gehalten. Geplant war es in meine Gedanken sowieso schon immer, jedoch hat der Zeitpunkt nie gepasst. Habe immer Ausreden gefunden warum etwas nicht funktionieren sollte wie ich es mir eben vorgestellt habe. Ich habe schon nach der Schule, mir meiner Meinung nach eine Job gesucht, den ich überall ausüben konnte, der Überall auf der Welt von nutzen sein konnte und wie es sich auch bewiesen hat, mir im Alltag weitergeholfen hat.